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EDU-Parolen für den 23. September 2018

MEDIENMITTEILUNG

 

Optimale Instrumente für gesundes Verhalten fördern

 

Die EDU setzt sich ein für eine differenzierte Betrachtung von Verkehrs-, Ernährungs- und Landwirtschaftsthemen. Mit dem Ja zur Veloweg-Vorlage wird im Verkehr eine Grundlage zur optimalen Koordination der Verkehrswege gegeben. Die starken staatlichen Interventionen der beiden Landwirtschaftsinitiativen führen jedoch nach der Meinung der Mehrheit der EDU-Delegierten nicht zum erwünschten Ziel.

JA zum Bundesbeschluss vom 13. März 2018 über die Velowege sowie die Fuss- und Wanderwege
Die Vorlage kann in den Augen der Mehrheit der EDU-Delegierten eine gute Grundlage geben, damit alle Verkehrsteilnehmer inklusive der Fussgänger und Wanderer von einer besseren Koordination im Velowegnetz profitieren. Damit kann auch die allseitige Sicherheit erhöht werden. Die EDU hält aber auch daran fest, dass das Bewusstsein und Kontrollen klarer Regeln für Velofahrer entscheidend sind, um die Unfalltendenz umzukehren. Die Förderung der Velowegenetze entspricht ausserdem dem EDU-Anliegen für ein umweltfreundliches und gesundheitsförderndes Verhalten.
(Ja: 44; Nein: 28; Enthaltungen: 5)                   Referat: Balthasar Glättli (NR Grüne ZH)
 
NEIN zur Volksinitiative vom 26. November 2018 "Für gesunde sowie umweltfreundlich und fair hergestellte Lebensmittel (Fair-Food-Initiative)".
Die Delegierten der EDU Schweiz halten die Förderung von Schweizer Landwirtschaft, Qualität und sozial gerechter Produktion der Lebensmittel für ein zentrales Kriterium in der Agrarpolitik. Die Fair-Food-Initiative ist aber nicht das geeignete Instrument. Nicht diese neue Kontrollbürokratie soll geschaffen werden, welche noch zusätzlich auf Schweizer Landwirten lasten würde, für die Kontrolle der ausländischen Produktion aber nicht umsetzbar wäre. Die voraussehbare Erhöhung der Schweizer Preise würde den Einkaufstourismus weiter fördern.
(Ja: 13; Nein: 62; Enthaltungen: 5)
Pro-Referat: Balthasar Glättli (NR Grüne ZH); Contra-Referat: Christa Markwalder (NR FDP BE)
 
NEIN zur Volksinitiative vom 30. März 2016 "Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle".
Die Mehrheit der EDU-Delegierten sieht in dieser Initiative zuviel staatlichen Eingriff. Gewisse Vorgaben der Initiative wie die weitgehende Inlandproduktion von Futtermitteln wäre zum Beispiel für den stark gewachsenen Geflügelbereich schwer umsetzbar.
(Ja: 29; Nein: 39; Enthaltungen: 7)
Pro-Referat: Mathias Stalder (Koordinator der Initiative); Contra-Referat: Christa Markwalder (NR FDP BE)
 
 
Für weitere Auskünfte:
Hans Moser, Präsident EDU Schweiz, 079 610 42 37
Roland Haldimann, Vizepräsident EDU Schweiz, 079 435 36 40